Album Info

Album Veröffentlichung:
2022

HRA-Veröffentlichung:
20.05.2022

Label: Warner Classics

Genre: Classical

Subgenre: Orchestral

Interpret: Orchestre National du Capitole de Toulouse & Tugan Sokhiev

Komponist: Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)

Das Album enthält Albumcover

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  • Dmitri Shostakovich (1906 - 1975): Symphony No. 10 in E Minor, Op. 93:
  • 1Shostakovich: Symphony No. 10 in E Minor, Op. 93: I. Moderato26:11
  • 2Shostakovich: Symphony No. 10 in E Minor, Op. 93: II. Allegro04:16
  • 3Shostakovich: Symphony No. 10 in E Minor, Op. 93: III. Allegretto11:30
  • 4Shostakovich: Symphony No. 10 in E Minor, Op. 93: IV. Andante - Allegro13:41
  • Total Runtime55:38

Info zu Shostakovich: Symphony No. 10, Op. 93

Dmitri Schostakowitschs Sohn Maxim sagte über die Zehnte Symphonie seines Vaters, dass im zweiten Satz "das schreckliche Gesicht Stalins" aufleuchtet. Gemeinsam mit dem Orchestre National du Capitole de Toulouse macht der Dirigent Tugan Sokhiev diesen musikalischen Gewaltakt nun im Rahmen seiner 2020 begonnenen Schostakowitsch-Reihe hörbar.

Der russische Dirigent ist kürzlich sowohl als Chefdirigent des berühmten Moskauer Bolschoi-Theaters als auch als Leiter des Orchestre National du Capitole de Toulouse zurückgetreten, mit dem er die aktuelle Aufnahme realisiert hat. Auf die Frage, ob er sich angesichts des Ukraine-Krieges politisch äußern wolle, antwortete Tugan Sokhiev: Die Tatsache, dass irgendjemand mein Engagement für den Frieden in Frage stellt und glaubt, dass ich als Musiker jemals für etwas anderes als den Frieden auf unserem Planeten eintreten könnte, ist schockierend und beleidigend." Er sieht sich zunehmend mit der "unmöglichen Wahl" konfrontiert, sich zwischen den beiden Musiktraditionen, der europäischen und der russischen, zu entscheiden. Die Wahl des Werkes kann als indirekte Aussage verstanden werden: Nach Jahren des Schweigens wagte Dmitri Schostakowitsch 1953, wenige Monate nach Stalins Tod, eine weitere Sinfonie, seine zehnte. Darin arbeitet sich der Komponist an einem Diktator ab, dessen Terrorregime ihn jahrelang in Todesangst erstarren ließ. In brachialen Marschrhythmen und Anspielungen auf Mussorgskys Oper über den Terrorherrscher Boris Godunow gibt er ihm Gestalt. Im Finale jedoch triumphieren die in Noten gegossenen Initialen Schostakowitschs.

Orchestre National du Capitole de Toulouse
Tugan Sokhiev, Dirigent




Tugan Sokhiev
Der russische Dirigent Tugan Sokhiev wurde 1977 im nordossetischen Wladikawkas geboren. Sein Studium absolvierte er in St. Petersburg, als einer der letzten Schüler des legendären Ilja Musin, der auch schon Semyon Bychkov, Valery Gergiev und Teodor Currentzis ausgebildet hatte. Im Westen wurde Sokhiev 2002 bekannt, als er an der Welsh National Opera Puccinis La Bohème dirigierte. Schon im Jahr darauf debutierte er mit Tschaikowskys Eugen Onegin an der New Yorker Metropolitan Opera; 2004 folgte sein Einstand beim Festival d’Aix-en-Provence mit Prokofjews L’Amour des trois oranges, und 2006 stellte er sich mit Mussorgskys Boris Godunow an der Houston Grand Opera vor. 2008 wurde Tugan Sokhiev an die Spitze des Orchestre national du Capitole de Toulouse berufen, dem er bis heute vorsteht. Parallel dazu übernahm er von 2012 bis 2016 als Chefdirigent die Verantwortung beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Seit 2014 amtiert er als Musikdirektor des berühmten Bolschoi-Theaters in Moskau, wo er in der Saison 2018/19 Neuproduktionen von Bernsteins Candide, Rossinis Il viaggio a Reims und Tschaikowskys Eugen Onegin herausbrachte. Als Gast arbeitet Tugan Sokhiev regelmässig mit den Berliner Philharmonikern zusammen, deren berühmtes Waldbühnenkonzert er im Juni 2019 leitete. Er dirigiert aber auch die Wiener Philharmoniker, das Philharmonia und das London Symphony Orchestra, das Leipziger Gewandhausorchester und das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, das Philadelphia und das Chicago Symphony Orchestra. Sokhievs Diskographie umfasst Werke von Tschaikowsky, Strawinsky, Rachmaninow, Prokofjew und Mussorgsky. Er ist «Chevalier dans l’Ordre National du Mérite»; 2014 wurde er vom Verband der französischen Musikkritiker zur «Musikerpersönlichkeit des Jahres» gewählt und 2018 mit dem russischen Verdienstorden für das Vaterland ausgezeichnet.



Dieses Album enthält kein Booklet

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