Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
20.05.2026

Das Album enthält Albumcover

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  • 1 Nova alvorada 05:28
  • 2 Presente pra sempre 04:03
  • 3 Nasci 03:38
  • 4 Som de baile 03:57
  • 5 Mono no aware 04:31
  • 6 Frio lá fora 04:35
  • 7 Carrossel 00:42
  • 8 Pras crianças 05:11
  • 9 Luanda (Unidos) 04:16
  • 10 Por essa eu não esperava 03:32
  • 11 Forrozin de Mestra Zélia 03:33
  • 12 Choro Fado 04:35
  • 13 Sol da noite 06:00
  • 14 Até amanhã 02:17
  • Total Runtime 56:18

Info zu NOVA

Ein Jahr nach „Live in NYC“ (2025), dem mit dem Latin Grammy in der Kategorie „Bestes Latin-Jazz-/Jazz-Album“ ausgezeichneten Album, präsentiert das Hamilton de Holanda Trio am 20. Mai ein weiteres Album: „Nova“.

Mit 14 Titeln, die an verschiedenen Orten der Welt von Hamilton de Holanda (10-saitige Mandoline), Salomão Soares (Keyboards und Moog) und Thiago Big Rabello (Schlagzeug) aufgenommen wurden, entstand das Album „Nova“ mit der Absicht, einen sinnlichen Klang zu bieten. „Man muss sich nicht mit Musik auskennen, um es zu mögen. Es spricht direkt die Emotionen an und offenbart bei jedem Hören etwas Neues. Es ist ein Album zum Fühlen, zum nach und nach Entdecken und zum Bewahren“, erklärt Hamilton de Holanda.

Das Album beginnt mit dem Titel „Nova alvorada“ und vereint Gäste aus aller Welt in einem Team, zu dem die britische Musikerin Anoushka Shankar (Sitar-Spielerin, Tochter von Ravi Shankar), der Saxophonist Eduardo Neves, der französisch-libanesische Trompeter und Pianist Ibrahim Maalouf, den aus Ceará stammenden Bassisten Michael Pipoquinha sowie die Perkussionisten Paulinho da Costa, Pedrito Martinez (kubanischer Musiker), Pretinho da Serrinha und Zélia do Prato (Samba-Tänzerin aus dem Recôncavo Baiano, der im Titel „Forrozin de Mestra Zélia“ gewürdigt wird) und viele andere.

Das von Hamilton de Holanda und Marcos Portinari produzierte Album „Nova“ spiegelt Einflüsse und Anspielungen auf die portugiesische Musik (in „Choro fado“), den Piseiro und den Brega (in „Por essa eu não esperava“), die Band Black Rio (in „Som de baile“), des angolanischen Semba – Leitmotiv von „Luanda (Unidos)“, einem Titel, den das Hamilton de Holanda Trio mit dem afrikanischen Sänger Paulo Flores aufgenommen hat, der in Angola geboren und in Portugal aufgewachsen ist – sowie des Grooves von Djavan in „Sina“ (1982), der Inspiration für den Song „Nasci“.

Weitere Titel des Albums „Nova“ sind „Até amanhã“, „Sol da noite“, „Mono no Aware“ (erste Zusammenarbeit von Hamilton de Holanda mit Salomão Soares), „Frio lá fora“, „Carrossel“, „Pras crianças“ und „Presente para sempre“.

Hamilton de Holanda, Zehnsaitige Mandoline
Salomão Soares, Keyboards, Moog
Thiago Big Rabello, Schlagzeug




Hamilton de Holanda
ist in seinem Heimatland Top-Star. Sein Markenzeichen: Vielseitigkeit, Virtuosität, Ernsthaftigkeit, Spielfreude und seine 10-seitige Mandoline. Wie nur wenige Musiker überbrückt er mit Leichtigkeit unterschiedlichste Genres: von den brasilianischen Wurzeln des Bossa, Samba, Choro über Jazz, Pop und Rock hin zur Klassik.

Hierzulande wurde er durch seine Zusammenarbeit mit dem italienischen Pianisten Stefano Bollani bekannt. Gemeinsam spielten sie das Album „O Que Sera“ für das ECM-Label ein. Die beiden Musiker verbindet ihre Offenheit und Neugier, sich neues musikalisches Material anzueignen. Weitere internationale musikalische Begegnungen hatte er u.a. mit dem französischen Akkordeonisten Richard Galliano, dem Pianisten Omar Soza und Wynton Marsalis.

Sein Ruf als außergewöhnlicher Instrumentalist hallt seit einigen Jahren verstärkt aus Brasilien heraus. Immer häufiger ist er zu Gast bei Festivals und besonderen Konzertabenden. Jedoch gab es, mit Ausnahme der ECM-Veröffentlichung, bislang keine Tonträger außerhalb Brasiliens. Obwohl er bereits eine üppige Diskografie mit 28 Alben vorweisen kann.

Auf dem MPS-Label findet Hamilton de Holanda nun eine neue Heimat für seine Veröffentlichungen. Vier aktuelle Alben und eine Compilation (zum Schnupperpreis aus den vier Alben) geben einen ersten Überblick über das Können des 39-jährigen Mandolinisten.

Geboren in Rio de Janeiro, zog Hamilton mit seiner Familie in die Hauptstadt als er ein Jahr alt war. Von seinem Großvater, auch ein Musiker, bekam er seine erste Mandoline zu Weihnachten 1981. Hamilton de Holanda war damals fünf Jahre alt. Da es keinen Mandolinenlehrer gab, lernte er zunächst Geige. Bevor er lesen und schreiben konnte, begann sein musikalischer Weg. Kurz darauf komponierte er bereits für Mandoline und Orchester.

Stets diszipliniert an seinem Instrument, hörte Hamilton de Holanda einfach alles. Er spielte in einer Rockband, von seinem Vater erbte er die Bewunderung für João Gilberto und die Bossa Nova, und an der Mandoline spielte er Lieder, die ein unglaubliches technisches Verständnis verlangten, solche wie „Desvairado“ von Garoto, „O Vôo da Mosca“ von Jacob do Bandolim und „Moto Perpétuo“ von Paganini. Die Tatsache, dass er schon im jungen Alter die Geheimnisse des Choro kannte – ein in Rio de Janeiro Ende des 19. Jahrhunderts entstandenes Musikgenre, das sich Jahrzehnte später endgültig etabliert hat – führte schließlich zur Gründung von Dois de Ouro: Einer Gruppe mit seinem Bruder Fernando César, ein klassischer Gitarrist, und seinem Vater, ein Militär, der Musik liebte, klassische Gitarre spielte und alles tat, damit seine Söhne irgendein Instrument spielen lernten.

Im Jahr 2012, als er Deutschland besuchte, sagte der Mandolinist über seinen Ruf als Workaholic: „Ich habe eine Menükarte voller Arbeiten. Das was ich mache, unterscheidet sich von der Arbeit eines Popkünstlers, der nach einer Veröffentlichung zwei Jahre damit verbringt, das Album zu promoten. Der kreative Kopf erlaubt es einem nicht, sich ein Jahr lang mit ein und demselben Projekt zu beschäftigen. Heute mache ich etwas mit Edmar Castaneda (kolumbianischer Harfenspieler; Anm.d.A.), morgen mit Yamandu Costa (brasilianischer klassischer Gitarrist)“.



Dieses Album enthält kein Booklet

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