Queen II (2026 Remastered Mix) Queen
Album Info
Album Veröffentlichung:
1974
HRA-Veröffentlichung:
27.03.2026
Das Album enthält Albumcover
Entschuldigen Sie bitte!
Sehr geehrter HIGHRESAUDIO Besucher,
leider kann das Album zurzeit aufgrund von Länder- und Lizenzbeschränkungen nicht gekauft werden oder uns liegt der offizielle Veröffentlichungstermin für Ihr Land noch nicht vor. Wir aktualisieren unsere Veröffentlichungstermine ein- bis zweimal die Woche. Bitte schauen Sie ab und zu mal wieder rein.
Wir empfehlen Ihnen das Album auf Ihre Merkliste zu setzen.
Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.
Ihr, HIGHRESAUDIO
- 1 Procession (2026 Mix) 01:13
- 2 Father To Son (2026 Mix) 06:14
- 3 White Queen (As It Began) (2026 Mix) 04:36
- 4 Some Day One Day (2026 Mix) 04:22
- 5 The Loser In The End (2026 Mix) 04:05
- 6 Ogre Battle (2026 Mix) 04:08
- 7 The Fairy Feller's Master-Stroke (2026 Mix) 02:41
- 8 Nevermore (2026 Mix) 01:19
- 9 The March Of The Black Queen (2026 Mix) 06:34
- 10 Funny How Love Is (2026 Mix) 02:50
- 11 Seven Seas Of Rhye (2026 Mix) 02:50
Info zu Queen II (2026 Remastered Mix)
Das ursprünglich im März 1974 veröffentlichte Album „Queen II“ markierte einen entscheidenden Wendepunkt in der Entwicklung der Band. Das Album knüpfte an die Ambitionen ihres Debütalbums von 1973 an und legte den Grundstein für den Sound, der die Zukunft von Queen prägen sollte.
Nun, mehr als fünfzig Jahre später, wurde das Album neu abgemischt und remastered. Der neue Mix von 2026 wurde von Brian May und Roger Taylor als ausführende Produzenten betreut, das Mixing übernahmen Justin Shirley-Smith, Joshua J Macrae und Kris Fredriksson.
„Der größte Sprung, den wir je gemacht haben. Damals fingen wir wirklich an, Musik so zu machen, wie wir es wollten, anstatt so, wie man uns dazu drängte, sie aufzunehmen.“ (Brian May)
„Bei Queen II konnte ich kaum glauben, wie viel Arbeit wir hineingesteckt haben. Ich glaube, wir hatten das Gefühl, unseren eigenen Sound weiterzuentwickeln. Wir waren Pioniere dieser Art von Multitracking. Das eröffnete uns eine enorme Klangpalette, gewaltige Choreffekte, obwohl wir nur zu dritt sangen.“ (Roger Taylor)
Queen II wurde im Laufe der Jahre von vielen Fans als der krönende Glanz der Band gefeiert, darunter auch der legendäre Guns-N’-Roses-Sänger Axl Rose, der über das Album sagte: „Bei Queen habe ich meinen Favoriten: Queen II. Immer wenn ihre neueste Platte herauskam und all diese anderen Musikrichtungen darauf waren, mochte ich zunächst nur diesen oder jenen Song. Aber nachdem ich es eine Weile angehört hatte, öffnete es meinen Horizont für so viele verschiedene Stile. Das ist etwas, was ich schon immer erreichen wollte.“
Queens selbstbetiteltes Debütalbum von 1973 hatte die Band als eine der mutigsten und einzigartigsten neuen Stimmen in der Musik etabliert. Selbst ein schwieriger Aufnahmeprozess, der zu einem Sound führte, mit dem die Band unzufrieden war (was später bei der Neuauflage von 2024 korrigiert wurde), konnte weder die Brillanz der Songs noch den Ehrgeiz der Band dahinter verbergen.
Für das Nachfolgealbum, das erneut in den Trident Studios in Soho mit Roy Thomas Baker, dem Co-Produzenten von „Queen I“, aufgenommen wurde, nahmen Queen ihr Schicksal selbst in die Hand. Sie waren bereits unglaublich gut eingespielt, bevor sie begannen, da „Father To Son“ und „Ogre Battle“ bereits seit September 1973 Teil ihrer Live-Shows waren. Das Ergebnis war ein Album, das den Entwurf nicht so sehr zerriss, als vielmehr in großem Stil neu zeichnete.
„Ich wollte alles geben – mich selbst verwöhnen“, sagte Freddie Mercury damals. „Aber gerade wir als ganze Band machen keine halben Sachen, und ich bin ziemlich streng mit mir selbst. Es gibt keine Kompromisse.“
Ursprünglich am 8. März 1974 in Großbritannien veröffentlicht, klingt „Queen II“ auch heute noch außergewöhnlich. Kühn, mutig und wahnsinnig ehrgeizig – es ist das Werk einer Band, deren Selbstvertrauen, Vision und Können unübertroffen waren. Die Songs reichen von verschlungen und komplex bis hin zu rau und heavy, mit Gesang, der sich zu fast opernhaften Höhen aufschichtet, und Brian Mays legendärem „Gitarrenorchester“, das der Band einen unvergleichlichen Sound verleiht.
Wie das ikonische Foto von Mick Rock, das vom Cover herabblickt – und das die Band fast zwei Jahre später in dem bahnbrechenden Promo-Video zu „Bohemian Rhapsody“ wieder aufgriff –, ist „Queen II“ ein Album aus Licht und Schatten.
Anstelle der traditionellen Seiten eins und zwei ist das Album in typisch extravaganter Queen-Manier in Side White und Side Black unterteilt.
Erstere wird von Brian Mays Songs dominiert, darunter der mitreißende Rocker „Father To Son“ und das ätherische, himmlische „White Queen (As It Began)“, während Roger Taylors rauer, aber bittersüßer Song „The Loser In The End“ die weiße Seite abschließt.
52 Jahre nach seiner ursprünglichen Veröffentlichung bleibt „Queen II“ der erste von vielen großen Höhepunkten in der Karriere der Band und sendet eine Botschaft an die Welt: „Das sind wir, und das können wir.“
„Wir stürmten die Straße der Stimmen und der Orchestrierung hinunter, und all das war ein wahr gewordener Traum“, sagt Brian May. „Das hatten wir schon so lange im Kopf, und endlich konnten wir es verwirklichen.“
„Ich glaube nicht, dass das Album wie irgendjemand anderes klingt“, sagt Roger Taylor. „Wir haben eine mentale Identität gewonnen, eine Gruppenidentität, und wir haben einfach das gemacht, was wir gemacht haben.“
Freddie Mercury, Gesang, Klavier, Cembalo
Brian May, Gitarre, Gesang, Klavier, Glockenspiel
John Deacon, Bass, Akustikgitarre
Roger Taylor, Schlagzeug, Perkussion, Gesang
Digital remastert
Queen
40 Jahre nach Bandgründung und zwanzig Jahre nach dem Tod von Freddie Mercury sind Queen in England erfolgreicher als die Beatles und Elvis. An die 1400 Wochen haben sie bisher in den britischen Charts verbracht. Vom titellosen Debüt über Queens erstes #1-Album 'A Night At The Opera' bis hin zu 'Made In Heaven' von 1995 - dem letzten Album, auf dem Mercury zu hören ist - spannt sich eine Karriere der Superlative, gehighlightet von zwei Best Of-Alben, die im Januar 2011 neu aufgelegt worden sind, neben dem gesamten Backkatalog von Queen, der nun in neuer Auflage bei Island Records erscheint.
Kann sich heute noch jemand eine Sportveranstaltung ohne 'We Will Rock You', 'We Are The Champions' oder 'Another One Bites The Dust' vorstellen? Legionen Bands und Künstler späterer Dekaden verneigen sich vor Queen: Metallica, Nirvana und Anthrax genau so wie wie Lady Gaga, Mika, Muse, Radiohead, Trent Reznor oder Robbie Williams (die Liste ist lang). Neben ihren stilistischen Erben hält seit 2002 das Queen-Musical 'We Will Rock' den Sound der Londoner im kollektiven Gedächtnis, gerade hat eine neue Spielzeit von 'We Will Rock You' am Berliner Theater des Westens begonnen. In London begeht man Ende Februar das 40jährige Queen-Jubiläum mit der Ausstellung 'Stormtroopers in Stilettos', die voraussichtlich danach auch in Berlin zu sehen sein wird.
Anders als ihre Zeitgenossen der Glamrock-Ära verbindet man Queen heute nicht mehr mit der popmusikalischen (von Punk ikonoklastisch eliminierten) Dekadenz der 70er. Stadionhymnen und Musical-Mehrwert haben Queen eine zeitlose Aura beschert. Wäre es bei ihrem frühen Hit 'Seven Seas Of Rhye' geblieben, dann würde man Queen heute zwischen Status Quo und Yes verorten. Dadurch, dass immer neue Basketball- und Eishockey-Athleten zu 'We Will Rock You' et cetera ins Stadion schreiten, haben Queen gut drei Dekaden Popkultur mühelos überbrückt. Nichtzuletzt hebt ihr Sinn für Humor Queen vom Retro-Stigma der Glam-Bands entscheidend ab. Was bei anderen pompös und pathetisch anmutete, kompensierten Queen mit einer konsenstiftenden Schlitzohrigkeit. Die Doors begruben sich unter düsteren ödipalen Geschichten. Queens seifenoperige 'Bohemian Rhapsody', ihre barock abrockende 'Killer Queen' bringen einen dagegen zum Grinsen. Wegweisend: ihre Kombination von theatralischem Pomp mit dröhnendem Heavy Metal, die ihnen Fans sowohl im Pop- als auch im Lager der Metaller beschert hat. Als eine der wenigen Rockbands der frühen 70er brachten Queen auch R&B-Einflüsse in ihre Songs. In seinem Bombast verfolgte das Quartett immer einen ehrlichen Rocker-Anspruch, mit Live-Aufnahmen ohne nennenswerte Nachbearbeitung, als roter Faden zieht sich die Pose durch den Plot von 'We Will Rock You', dem Musical.
Eindeutig beruht ihre Legende auf dem Charisma ihres Leadsängers Freddie Mercury, neben Mick Jagger der größte Rampen-Pfau der Rockgeschichte. Respekt vor Paul Rodgers, Ex-Sänger von Free und Bad Company, der vor einigen Jahren mit Brian May und Drummer Roger Taylor auf Tour ging, sich dabei jedoch jeden Vergleich mit Mercury verbat, dementsprechend nannte man sich Queen + Paul Rodgers. Adam Lambert, Gewinner der achten Staffel von 'American Idol', fiel 2009 als potentieller nächster Queen-Frontmann durch. Zu groß die Plateau-Schuhe Freddie Mercurys, auf dessen Grab 1991 David Bowie, Elton John oder U2 Blumen ablegten. 'Von allen theatralischen Rock-Performern ging Freddie am weitesten', sagte Bowie (der 1981 mit Queen den Song 'Under Pressure' einspielte) in einem späteren Interview. 'Er ging über die Grenze.' Immer habe er Männer bewundert, die auf der Bühne Strumpfhosen tragen können, so Bowie. 'Mercury hatte das Publikum auf seiner Handfläche, er konnte jedes Klischee zu seinen Gunsten überhöhen.' 'Freddie war irgendwo da draußen im Left-Field', sagte Joe Smith, der Präsident von Capitol/EMI, der Queen auf ihrem Zenith betreute. 'Er war zügellos, außergewöhnlich, wahnsinnig, sowohl auf der Bühne als auch dahinter, ein unglaublich kreativer Mensch.' Für seinen 41. Geburtstag ließ Mercury achtzig Freunde nach Ibiza einfliegen, bot ihnen ein Schauspiel mit Feuerwerk, Flamenco und einer überdimensionalen, rund sechs Meter langen Torte, die weißgold-livrierte Kellner servierten. 'Es war alles eine nicht aufhörende Party', erinnert sich der Produzent Roy Thomas Baker, der auf 5 Queen-Alben mitgewirkt hat, darunter ihrem Debüt und ihrem epochalen 'A Night At The Opera'. Mercury ist der erste asiatische Rockstar Englands. 'Time Asia' hat ihn zum 'einflussreichsten asiatischen Helden der letzten 60 Jahre' gekürt. Das Musikmagazin Blender, MTV und das Classic Rock Magazin wählten Mercury zum größten Rocksänger aller Zeiten; der 'Rolling Stone' listet ihn auf Platz 18 der 100 größten Sänger aller Zeiten. AllMusic nennt ihn einen der dynamischsten und charismatischsten Frontmänner der Rockgeschichte.
Sacha Baron Cohen, das Gesicht von Bruno und Borat, wird in einem von Robert de Niro produziertem Freddie Mercury-Biopic die Hauptrolle spielen, das die Bandgeschichte Queens von der Bandgründung bis zu ihrem fulminanten Comeback-Auftritt 1985 bei Live-Aid nachzeichnet. Als Frederick Bulsara kam Freddie Mercury 1946 in Sansibar zur Welt, er wuchs dort und in Indien auf. Seine Eltern waren Parsis, gehörten zur persischen Minderheit, die die indische Kultur, namentlich Bollywood stark geprägt hat. 1959 zog die Familie nach London. Von seiner ersten Band Wreckage wechselte Mercury 1970 zu Queen, während er noch Design studierte und einen Stand im Kensington Market betrieb. Seine musikalischen Vorbilder waren Jimi Hendrix und Liza Minnelli. In den drei Jahren zwischen der Bandgründung von Queen und ihrem Debütalbum verfolgte Mercury verschiedene Soloprojekte, nahm als Larry Lurex den Beach Boys-Song 'I Can Hear Music' auf, später sollte Mercury mit Dave Clark und Montserrat Caballé kollaborieren. Hinter der Wimperntusche, unter den Ballett-Leggins oder der Sturm-Uniform war er das außergewöhnlichste musikalische Talent Englands. Bereits 1975 gewann Mercury für 'Killer Queen' einen Ivor Novello-Award, im Folgejahr noch einen, für die semi-symphonische 'Bohemian Rhapsody'. 1990, ein Jahr vor Mercurys von AIDS-verursachtem Tod, holten Queen sich den Award des britischen Phonoverbands ab, für 18 Alben, die die Rockgeschichte verändert haben. (Quelle: Universal Music)
Dieses Album enthält kein Booklet
