Perfect Happiness? (For Piano and Bassoon) Lilit Grigoryan & David Petersen
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
06.02.2026
Label: Berlin Classics
Genre: Classical
Subgenre: Instrumental
Interpret: Lilit Grigoryan & David Petersen
Komponist: Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847), Ignaz Moscheles (1794-1870), Robert Schumann (1810-1856)
Das Album enthält Albumcover
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- Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847): Sonate für Klavier und Violoncello No. 1 B-Dur, Op. 45:
- 1 Bartholdy: Sonate für Klavier und Violoncello No. 1 B-Dur, Op. 45: I. Allegro vivace 11:49
- 2 Bartholdy: Sonate für Klavier und Violoncello No. 1 B-Dur, Op. 45: II. Andante 05:11
- 3 Bartholdy: Sonate für Klavier und Violoncello No. 1 B-Dur, Op. 45: III. Allegro assai 06:30
- Grand Duo Concertante für Fagott und Klavier B-Dur, Op. 34:
- 4 Moscheles: Grand Duo Concertante für Fagott und Klavier B-Dur, Op. 34: I. Allegro moderato 08:51
- 5 Moscheles: Grand Duo Concertante für Fagott und Klavier B-Dur, Op. 34: II. Andante doloroso - Un poco più mosso 02:59
- 6 Moscheles: Grand Duo Concertante für Fagott und Klavier B-Dur, Op. 34: III. Allegro molto 09:00
- Robert Schumann (1810 - 1856): Kinderszenen, Op. 15 (Arr. für Fagott und Klavier von David Petersen):
- 7 Schumann: Kinderszenen, Op. 15 (Arr. für Fagott und Klavier von David Petersen): I. Von fremden Ländern und Menschen 01:20
- 8 Schumann: Kinderszenen, Op. 15 (Arr. für Fagott und Klavier von David Petersen): II. Kuriose Geschichte 01:03
- 9 Schumann: Kinderszenen, Op. 15 (Arr. für Fagott und Klavier von David Petersen): III. Hasche - Mann 00:33
- 10 Schumann: Kinderszenen, Op. 15 (Arr. für Fagott und Klavier von David Petersen): IV. Bittendes Kind 00:41
- 11 Schumann: Kinderszenen, Op. 15 (Arr. für Fagott und Klavier von David Petersen): V. Glückes genug 01:13
- 12 Schumann: Kinderszenen, Op. 15 (Arr. für Fagott und Klavier von David Petersen): VI. Wichtige Begebenheit 00:50
- 13 Schumann: Kinderszenen, Op. 15 (Arr. für Fagott und Klavier von David Petersen): VII. Träumerei 02:01
- 14 Schumann: Kinderszenen, Op. 15 (Arr. für Fagott und Klavier von David Petersen): VIII. Am Kamin 00:55
- 15 Schumann: Kinderszenen, Op. 15 (Arr. für Fagott und Klavier von David Petersen): IX. Ritter vom Steckenpferd 00:44
- 16 Schumann: Kinderszenen, Op. 15 (Arr. für Fagott und Klavier von David Petersen): X. Fast zu ernst 01:16
- 17 Schumann: Kinderszenen, Op. 15 (Arr. für Fagott und Klavier von David Petersen): XI. Fürchtenmachen 01:23
- 18 Schumann: Kinderszenen, Op. 15 (Arr. für Fagott und Klavier von David Petersen): XII. Kind im Einschlummern 01:43
- 19 Schumann: Kinderszenen, Op. 15 (Arr. für Fagott und Klavier von David Petersen): XIII. Der Dichter spricht 01:43
Info zu Perfect Happiness? (For Piano and Bassoon)
Mit „Perfect Happiness?“ präsentieren Lilit Grigoryan und David Petersen am 6. Februar 2026 ihr erstes gemeinsames Album beim Label Berlin Classics – ein musikalisches Statement, das die romantische Musiktradition Leipzigs in neuer Klangfarbe erstrahlen lässt. Das Programm vereint drei herausragende Werke, die in dieser Besetzung selten oder erstmals zu hören sind: Den Auftakt bildet Felix Mendelssohn Bartholdys Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 1 in B-Dur, op. 45 – hier in einer Version für Klavier und Fagott, die den lyrischen und gesanglichen Charakter des Originals in einen spannenden Dialog zwischen Tasten und Klappen überführt. Es folgt das Grand Duo Concertant in B-Dur, op. 34 von Ignaz Moscheles, einem Lehrer und Freund Mendelssohns, der als Komponist die Leipziger Romantik perfekt abrundet, zumal er eben dieses Werk für Klavier und Fagott komponiert hatte. Moscheles hat das Duo selbst oft aufgeführt und sich einen virtuosen, ansprechenden Klavierpart geschrieben. Der Fagottpart ist den instrumentalen Möglichkeiten der damaligen Instrumente gut angepasst, überrascht aber durch die hohe Lage, die in jener Zeit sicher sehr schwer spielbar war und heute noch jeden Fagottisten herausfordert. Dennoch dominiert das Klavier eindeutig die Komposition und verleiht dem Werk eine besondere Strahlkraft. Die kammermusikalische Verbindung zu Mendelssohn und Schumann wird so auf faszinierende Weise unterstrichen.
Den emotionalen Kern des Albums bilden Robert Schumanns Kinderszenen, op. 15, deren poetische Miniaturen in einer neuen Bearbeitung für Fagott und Klavier erklingen. Petersen und Grigoryan haben mit großer Sorgfalt und musikalischer Neugier diese Stücke für ihre Besetzung arrangiert und eröffnen damit eine frische, atmende und liedhafte Perspektive auf Schumanns berühmten Klavierzyklus. Für Musikerinnen und Musiker besonders interessant: Die vollständigen Noten dieser Bearbeitung sind für alle Interessierten unter www.kinderszenen-fagott.de erhältlich.
Das Album ist damit weit mehr als eine Sammlung romantischer Kammermusik. Es ist eine Entdeckungsreise durch die Leipziger Musikgeschichte, ein künstlerisches Statement für Offenheit und Neugier, für die Freude am gemeinsamen Musizieren und die Suche nach neuen Ausdrucksformen. Die Auswahl der Werke spiegelt den Geist einer Epoche, in der Freundschaften und künstlerische Inspirationen zwischen Mendelssohn, Moscheles und Schumann das Musikleben prägten – und in der heute, in der Begegnung von Klavier und Fagott, neue Glücksmomente entstehen.
Eine besondere Bedeutung kommt dem Fragezeichen im Titel „Perfect Happiness?“ zu. Die Künstler greifen damit die zentrale Thematik des Albums auf: Das berühmte fünfte Stück der Schumannschen Kinderszenen heißt „Glückes genug“ – doch Grigoryan und Petersen stellen bewusst die Frage, ob es wirklich „perfektes Glück“ gibt, gerade in der Musik und in der Suche nach neuen Ausdrucksformen. Im Booklet reflektieren sie: „Glückes genug – Perfect happiness? Für Klavier und Fagott? Welcher Pianist würde sich die schönsten Melodien der Kinderszenen, wo der fünfte Titel ‚Glückes genug‘ lautet, aus den Fingern nehmen lassen!? Aber warum? Weil es für das solistische Fagott kaum romantische Musik gibt, Leipziger Stars der Romantik uns aber so ans Herz gewachsen sind, dass wir es wagen, neue Klänge und Sichten zu erproben. Glückes genug für einen (Leipziger) Fagottisten.“ Das Fragezeichen im Titel ist also Ausdruck der künstlerischen und menschlichen Suche nach Glück, nach Sinn und nach musikalischer Erfüllung – und stellt die romantische Idee des vollkommenen Glücks zur Diskussion. Die Künstler laden das Publikum ein, über das eigene Glück nachzudenken und es im gemeinsamen Hören und Erleben zu entdecken.
David Petersen, seit 1992 Solofagottist des Gewandhausorchesters Leipzig, kennt das Fagott in all seinen Facetten. Er ist nicht nur ein gefragter Solist und Kammermusiker, sondern auch Professor für Fagott an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und als Juror und Dozent international tätig. Die armenisch-deutsche Pianistin Lilit Grigoryan hat sich in den letzten Jahren als feste Größe in der europäischen Musiklandschaft etabliert. Maria João Pires lobt ihre „außergewöhnliche Ausdruckskraft und eine klare, entschiedene musikalische Sprache“, der MDR feiert sie als „Lichtblick im Feld austauschbarer Pianistik“. Auch das BBC Music Magazine hebt ihre Interpretationen hervor: „eine für ihr Alter überraschende Reife“. Ihre Diskografie umfasst gefeierte Einspielungen von Scarlatti, Schumann, Bartók, Mompou und Mendelssohn, und ihre Zusammenarbeit mit Künstler*innen wie Viviane Hagner, Maria João Pires und Karolina Errera zeugt von Vielseitigkeit und Offenheit. Erst kürzlich wurde sie als Professorin an die Hochschule für Musik & Theater Rostock berufen.
Die Bearbeitung der Kinderszenen für Fagott und Klavier ist eine Hommage an die liedhafte Struktur dieser Stücke. Schumann selbst schrieb 1838 an Clara Wieck: „…ich käme Dir manchmal wie ein Kind vor…“ – und in dieser kindlichen Schlichtheit, befreit von Pathos und Gefühlsüberschwang, suchen die beiden Musiker ihr Glück. Die Melodien werden atmend und bläserisch interpretiert, der Dialog zwischen Klavier und Fagott eröffnet neue Farben und Perspektiven. „Wenn Sie nun beim Hören etwas Glück empfinden, dann ist es uns ‚Glückes genug‘“, schreiben Grigoryan und Petersen – und laden ihre Hörer ein, sich von der Musik berühren und inspirieren zu lassen.
„Perfect Happiness?“ ist ein musikalisches Experiment, ein Statement für die Freude am gemeinsamen Musizieren und die Suche nach neuen Ausdrucksformen. Die Künstler zeigen, wie viel Glück darin liegen kann, vertraute Werke in ungewohnter Besetzung neu zu erleben und damit Horizonte zu erweitern – für sich selbst und für ihr Publikum. Die Leipziger Romantik, die Freundschaften und Spannungen zwischen Schumann, Mendelssohn und Moscheles, die Herausforderungen des Musikerlebens damals wie heute – all das spiegelt sich in den Werken und Arrangements dieses Albums wider. Es ist eine Einladung, die Musik mit offenen Ohren und Herzen zu genießen – und vielleicht ein Stück „Glückes genug“ zu finden.
David Petersen, Fagott
Lilit Grigoryan, Klavier
David Petersen
erhielt mit acht Jahren ersten Klavierunterricht. Das Fagottstudium absolvierte er an der Spezialschule für Musik Dresden, danach an den Musikhochschulen Dresden, Berlin und Hannover bei Bernhard Rose, Holger Straube und Klaus Thunemann. Seit 1992 ist er 1. Solofagottist im Gewandhausorchester Leipzig.
Der Fagottist ist Gründungsmitglied des Gewandhaus Oktetts, mit dem er seitdem in Deutschland, Spanien, Österreich, Japan sowie in Taiwan gastierte.
Seit Sommer 2009 ist er Mitglied im Bayreuther Festspielorchester.
Als gefragter Kammermusikpartner und Solist gastierte er bei verschiedenen Festivals in Europa, Japan, Taiwan und den USA mit verschiedensten Partnern und Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, der Camerata Salzburg, dem Leipziger Kammerorchester und dem Deutschen Sinfonieorchester unter Dirigenten wie H. Blomstedt, R. Norrington und M. Schuldt-Jensen.
Neben einer Solo-CD mit Fagottkonzerten von A. Jolivet und W. A. Mozart liegt eine Aufnahme mit dem LeitzingerBassoonQuartet (querstand) vor.
David Petersen leitet seit 2002 Fagottklassen an den Hochschulen Frankfurt und Mainz und ist Abteilungsleiter der Holzbläser sowie seit 2021 als Professor für Fagott an der hmt Rostock angestellt.
Er ist außerdem Fagottlehrer am Musikgymnasium "Latina" in Halle/S und gibt regelmäßig Kurse in Deutschland, Japan, Taiwan, den USA und Finnland.
Lilit Grigoryan
Die Pianistin Lilit Grigoryan hat sich in den letzten Jahren als feste Größe in der europäischen Musiklandschaft etabliert. Maria João Pires beschreibt sie als Musikerin mit außergewöhnlicher Ausdruckskraft und einer klaren, entschiedenen musikalischen Sprache. Die internationale Presse lobt ihre Interpretationen als über ihre Jahre hinausgereift (BBC Music Magazine) und feiert sie als Lichtblick im Feld austauschbarer Pianistik (MDR Kultur).
Das Jahr 2025 markierte einen besonderen Meilenstein in ihrer Karriere: Mit Sonata Facile erschien im Februar ihr Solo-Debütalbum bei Berlin Classics und begründete den Beginn einer exklusiven Zusammenarbeit. Die von der internationalen Presse hochgelobte Aufnahme widmet sich vermeintlich „leichten“ Sonaten und Sonatinen von Mozart, Ravel, Beethoven und Medtner, die sich als technisch anspruchsvoll und musikalisch tiefgründig erweisen. Sonata Facilewurde zudem zum Album der Woche bei rbb Radio 3 gekürt. Im Februar 2026 erscheint ein neues Album bei Berlin Classics: eine kammermusikalische Einspielung gemeinsam mit dem Fagottisten David Petersen. Dieses musikalische Statement lässt die romantische Musiktradition Leipzigs in neuer Klangfarbe erstrahlen. Das Programm vereint drei herausragende Werke von Schumann, Mendelssohn und Moscheles, die in dieser Besetzung selten oder erstmals zu hören sind. Eine weitere solistische Aufnahme ist bereits in Planung und wird im April in Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur in Köln realisiert.
Bereits 2024 setzte sie wichtige künstlerische Akzente. Ihr Debüt in der Berliner Philharmonie mit dem von ihr gegründeten Ensemble Dimensions, ein eindrucksvolles Konzert mit der Hamburger Camerata in der Elbphilharmonie unter Vilmantas Kaliunas sowie eine gefeierte China-Tournee zählten zu den Höhepunkten der Saison. Sie war zu Gast bei renommierten Festivals wie dem Festival PAAX GNP in Mexiko, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Krzyzowa Music Festival und musizierte bei Solo- und Kammermusikprojekten mit Künstlerinnen und Künstlern wie Viviane Hagner, Daniel Müller-Schott, Karolina Errera, Alexey Stadler, Sasha Rattle und Sara Ferrández. Im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern leitete sie gemeinsam mit Pierre-Laurent Aimard einen Meisterkurs beim Internationalen Sommercampus Rostock und widmete sich intensiv der Arbeit mit jungen Musikerinnen und Musikern.
Als Solistin und Kammermusikerin ist sie weltweit gefragt. Ihre Auftritte führten sie in bedeutende Konzerthäuser wie die Berliner Philharmonie, Elbphilharmonie Hamburg, Philharmonie de Paris, Concertgebouw Amsterdam, BOZAR Brüssel, Palau de la Música Catalana, Auditorio Nacional de Música Madrid und die Halle aux Grains in Toulouse. Zudem war sie Gast bei namhaften Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Festival d’Auvers-sur-Oise, Colmar und dem Verbier Festival. Auch im Bereich der Kammermusik genießt sie hohes Ansehen. Sie konzertiert mit Künstler*innen wie Maria João Pires, Viviane Hagner, Claudio Bohórquez, Valeriy Sokolov und Karolina Errera.
Neben ihrer Konzerttätigkeit hat Lilit Grigoryan mehrere hochgelobte Alben veröffentlicht. Ihr Debütalbum erschien 2012 bei DiscAuverS mit Werken von Scarlatti, Schumann, Bartók und Khachaturian. Es folgten Kammermusikaufnahmen mit Hiyoli Togawa, Sarah Christian und Karolina Errera (Naxos, 2018; Genuin 2017 und 2022) sowie das international gefeierte Album Variations sérieuses (Orchid Classics, 2018) mit Werken von Bach-Busoni, Beethoven, Mendelssohn, Bizet und Szymanowski. Ihre 2021 bei Orchid Classics erschienene Einspielung von Mompous Música callada wurde von Apple Music als eine der besten Einspielungen des Jahres ausgezeichnet.
1985 in Jerewan (Armenien) geboren, begann sie ihre musikalische Ausbildung bei Arkuhi Harutyunyan und studierte später bei Sergei Sarajyan und Matthias Kirschnereit. Von 2012 bis 2016 war sie Artist in Residence an der Chapelle Musicale Reine Elisabeth in Belgien, wo sie von Maria João Pires betreut wurde – eine künstlerische Verbindung, die sich bis heute fortsetzt. Die Pianistin wurde mit dem renommierten Kulturpreis des armenischen Präsidenten ausgezeichnet und ist seit April 2023 Yamaha Artist.
Parallel zu ihrem internationalen Wirken als Pianistin engagiert sich Lilit Grigoryan mit großem Engagement in der Ausbildung junger Musiker*innen. Sie war Dozentin und künstlerische Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und ist darüber hinaus in der Young Academy Rostock tätig. Im Dezember 2025 wurde sie zur Professorin für Klavier an der hmt Rostock berufen.
Dieses Album enthält kein Booklet
