Franz Danzi: Flute Trios op. 71 Anna Kaiser, Lorenzo Gabriele, Johannes Berger
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
06.02.2026
Label: CPO
Genre: Classical
Subgenre: Chamber Music
Interpret: Anna Kaiser, Lorenzo Gabriele, Johannes Berger
Komponist: Franz Danzi (1763-1826)
Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)
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- Franz Danzi (1763 - 1826): Flute Trio op. 71 No. 1 in G major:
- 1 Danzi: Flute Trio op. 71 No. 1 in G major: Allegretto 09:44
- 2 Danzi: Flute Trio op. 71 No. 1 in G major: Larghetto 04:24
- 3 Danzi: Flute Trio op. 71 No. 1 in G major: Minuetto. Allegretto – Trio – Minuetto da capo 04:04
- 4 Danzi: Flute Trio op. 71 No. 1 in G major: Polacca 04:52
- Flute Trio op. 71 No. 2 in E minor:
- 5 Danzi: Flute Trio op. 71 No. 2 in E minor: Allegro vivo 07:20
- 6 Danzi: Flute Trio op. 71 No. 2 in E minor: Andantino 03:28
- 7 Danzi: Flute Trio op. 71 No. 2 in E minor: Minuetto. Allegretto – Trio – Minuetto da capo 05:21
- 8 Danzi: Flute Trio op. 71 No. 2 in E minor: Allʼungarese. Allegretto moderato 03:03
- Flute Trio op. 71 No. 3 in D major:
- 9 Danzi: Flute Trio op. 71 No. 3 in D major: Allegretto 05:08
- 10 Danzi: Flute Trio op. 71 No. 3 in D major: Minuetto. Allegretto – Trio – Minuetto da capo 03:08
- 11 Danzi: Flute Trio op. 71 No. 3 in D major: Andante 01:46
- 12 Danzi: Flute Trio op. 71 No. 3 in D major: Allegretto 03:32
Info zu Franz Danzi: Flute Trios op. 71
Als fleißiger, einfallsreicher Lieferant dankbarer Bläserquintette ist Franz Danzi in die Musikgeschichte und ins Repertoire zahlloser Ensembles eingegangen. Dass dieses Segment nur einen Bruchteil seines vielgestaltigen Werkkatalogs darstellt, wird dabei gern übersehen, weil auch er zu jenen Gestalten des »Übergangs« gehörte, die die allgemeine Vorliebe für Schlagworte nicht zufriedenstellen. Erbe der »Mannheimer« Tradition auf der einen, Visionär der aufziehenden Romantik auf der anderen Seite; Mozarts Verehrer und Webers Wahlverwandter; gehorsamer Hofmusiker und leiser Rebell – das ergibt eine Mischung, die für mancherlei anachronistische Überraschungen gut ist: Wie sonst hätte wohl jemand diese klassisch-zierlichen Rokokotrios schreiben können, während in Wien ein gewisser Beethoven gerade die Grenzen des Möglichen sprengte? Danzi konnte es. Und wie!
Anna Kaiser, Violine
Lorenzo Gabriele, Flöte
Johannes Berger, Violoncello
Anna Kaiser
In ein Musiker-Elternhaus geboren, begann Anna Kaiser im Alter von sechs Jahren mit dem Violinspiel und begeisterte sich bereits in der Schulzeit für „Alte Musik“. Entscheidende Impulse dafür erhielt sie im Jugendbarockorchester „Bachs Erben“. Nach dem Schulmusikstudium in Frankfurt am Main mit Beifach Barockvioline bei Swantje Hoffmann und Bernhard Forck absolvierte sie ein Masterstudium in historischer Interpretationspraxis/ Barockvioline, ebenfalls in Frankfurt am Main bei Prof. Mechthild Karkow. Kurse bei Hiro Kurosaki und Petra Müllejans ergänzten die Ausbildung.
Obwohl sie sich für Musik verschiedener Epochen und Stilrichtungen interessiert und das moderne Instrument regelmäßig und mit großer Freude spielt, zeichnet sich ihr berufliches Profil doch eindeutig durch die Auseinandersetzung mit historischen Instrumenten und historisch informierter Annäherung an das Repertoire des 17., 18. und frühen 19. Jahrhunderts aus. Aufführungspraxis bedeutet für sie „Methode“ sowie Barockgeige/-bratsche spielen „die Symbiose von Theorie und Praktikabilität, von Wissen und Intuition, von Prinzipien und individueller Freiheit.“
Lorenzo Gabriele
wurde in Rom geboren und hegt eine große Leidenschaft für alle Formen musikalischen Ausdrucks. Schon früh begann er, autodidaktisch Blockflöte zu spielen und nahm später erste Querflötenstunden. Er verbrachte und verbringt noch immer viel Zeit damit, andere Instrumente zu spielen und verschiedene Musikstile zu hören. Dies ermöglichte es ihm, eine offene, sensible Herangehensweise und ein tiefes Gespür für Rhythmus, Harmonie und Melodie zu entwickeln. Funk, Soul, Jazz, Latin, Folk und Rock zählen zu seinen Lieblingsmusikrichtungen.
Nach seinem Bachelor-Abschluss und einer umfassenden akademischen und beruflichen Ausbildung als moderner Flötist begann er, für verschiedene Ensembles, Orchester und Theater in Italien zu arbeiten – von Klassik über Jazz und Folk bis hin zu Bühnenmusik.
Gleichzeitig offenbarte er eine tiefe Affinität zur sogenannten Aufführungspraxis (Historische Aufführungspraxis, HIP) und beschloss nach Abschluss seines modernen Studiums, sich ganz dem Studium historischer Flöten (vorwiegend aus Barock, Klassik und Frühromantik) und verschiedenen Forschungsprojekten zu widmen, die darauf abzielen, vergessene Werke vernachlässigter Komponisten wieder ins Rampenlicht zu rücken.
So versucht er, den authentischsten Geist jeder Epoche und jedes Stils zu erfassen.
Lorenzo studierte Barock-, Klassik- und Romantikflöte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) in Frankfurt am Main bei Prof. Karl Kaiser und nahm zudem an mehreren Meisterkursen einiger der bedeutendsten Interpreten Alter Musik teil.
Er gewann 2015 den ersten Preis beim 8. Internationalen Telemann-Wettbewerb und zahlreiche weitere Auszeichnungen mit verschiedenen Ensembles bei internationalen Kammermusikwettbewerben. Er arbeitet außerdem mit vielen Ensembles und Orchestern zusammen, gibt Konzerte und nimmt Musik auf. Er ist Gründer und Leiter von La Tabatière „un petit orchestre historique“.
Er liebt Schach und Kartenspiele und glaubt, dass es – sowohl in der Musik als auch im Leben – kein Tempo gibt.
Das ist aber nicht der Grund, warum er immer zu spät kommt.
Johannes Berger
Der in Rosenheim in Bayern geborene Johannes Berger gilt als einer der gefragtesten Organisten und Cembalisten.
Er ist Preisträger und Gewinner nationaler und internationaler Wettbewerbe und wurde 2009 im Alter von erst 21 Jahren zum ersten Organisten und Kustos an der größten Freiluft-Orgel der Welt in Kufstein ernannt.
Johannes Berger ist Künstlerischer Leiter und Cembalist des Barockorchesters Concerto München.
Johannes Berger erhielt seit früher Kindheit Unterricht an diversen Tasteninstrumenten. Bereits im Alter von elf Jahren wurde er in den Kreis der Schüler des Münchner Orgelprofessors Franz Lehrndorfer aufgenommen.
Nach dem Abitur studierte er Orgel, Cembalo und Kirchenmusik an der Musikhochschule München. Prägende Lehrer waren dabei Harald Feller und Christine Schornsheim. Für seine Studienleistungen wurde er von der Hochschule mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet. Seine Studien erweiterte er in Amsterdam bei Jacques van Oortmerssen und in Salzburg bei Reinhard Goebel.
Johannes Berger ging bei nationalen und internationalen Wettbewerben als Preisträger hervor. Unter anderem gewann er den Orgelwettbewerb "Grand Prix Bach de Lausanne", wo er zudem auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde.
Neben seiner umfangreichen solistischen Konzerttätigkeit, die ihn bereits zu bedeutenden Instrumenten und Konzertreihen nach Belgien, Frankreich, Österreich, Italien, Schweiz, Slowenien, Spanien und Tschechien bis hin nach Peru führte, verbindet ihn die Zusammenarbeit mit renommierten Klangkörpern wie den Münchner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Bayerischen Staatsorchester, dem Württembergischen Kammerorchester, dem WDR Sinfonieorchester und dem Lucerne Festival Orchestra.
Er spielte unter namhaften Dirigenten wie Mariss Jansons, Bernard Haitink, Zubin Mehta, Simon Rattle, Kirill Petrenko, Kent Nagano, Teodor Currentzis, John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe und Gustavo Dudamel in bedeutenden Konzertsälen wie dem Musikverein Wien, der Royal Albert Hall London, dem Gulbenkian Lissabon, der Semperoper Dresden, dem Auditorio Nacional Madrid, dem Palau de la Música Barcelona, der Philharmonie Berlin, der Zaryayde Hall Moskau, dem Arts Center Seoul oder der National Concert Hall Taipeh.
Als Solist trat er unter anderem in der Philharmonie de Paris, im Wiener Stephansdom, im Passauer Dom, im KKL Luzern oder auch in der Elbphilharmonie Hamburg auf.
Booklet für Franz Danzi: Flute Trios op. 71
