Slow Pieces for Aki Alexander von Schlippenbach

Album Info

Album Veröffentlichung:
2020

HRA-Veröffentlichung:
16.10.2020

Das Album enthält Albumcover

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FLAC 96 $ 11,30
  • 1Frühling im Schnee02:49
  • 2Improvisation I02:15
  • 3Torso04:28
  • 4Improvisation II01:46
  • 5Improvisation III01:27
  • 6Tell You02:36
  • 7Improvisation IV02:18
  • 8Cleo04:50
  • 9Improvisation V03:01
  • 10Naniga nandemo02:46
  • 11Improvisation VI01:59
  • 12A-Blues01:49
  • 13Blues B02:31
  • 14Improvisation VII01:14
  • 15I Told You03:34
  • 16Improvisation VIII01:26
  • 17Improvisation IX02:21
  • 18Dydo02:11
  • 19Improvisation X01:13
  • 20Frage nicht02:41
  • 21Zycado02:42
  • Total Runtime51:57

Info zu Slow Pieces for Aki

Der Pianist, zwei Tage im Studio, allein am Klavier. Klausur in Zürich. Konzentration auf das Jetzt, die Aufnahme läuft. Vorbereitungszeit für die neuen Kompositionen: circa ein Jahr. Einstimmung auf die Musik: ein Leben lang. Alexander von Schlippenbach, «Slow Pieces For Aki», die Betonung liegt auf dem Wort «slow», nicht auf der Wieder-, sondern auf der Neuentdeckung der Langsamkeit – gewidmet seiner Frau, der Pianistin Aki Takase.

Bei langsamen Stücken, kurzen Stücken, Kompositionen, bei denen jeder einzelne Ton ein Höchstmass Zuwendung erfahren soll, verlagert sich die Virtuosität vom Technischen auf das Inhaltliche, die Vermeidung alles Unnötigen. Töne, die im Dunkeln zu leuchten vermögen und sich zueinander gruppieren wie Sternzeichen. Nicht nur Jazz und Neue Musik scheint da von fern her auf, auch Klassisches und Romantisches, immer reflektiert durch die Persönlichkeit, die Lebens- und Spiel­erfahrung von Alexander von Schlippenbach.

Auf der Ebene subjektiver Wahrnehmung würde ich es wagen, von einem ernsten Lyrismus zu sprechen. Langsam, voller Leidenschaft und erfüllt von der Hingabe an die Musik. (Bert Noglik, Liner Notes)

Alexander von Schlippenbach, Klavier




Alexander von Schlippenbach
geboren 1938 in Berlin ist ein deutscher Jazz-Pianist, freischaffender Arrangeur und Komponist in Berlin. Schlippenbach gilt als wichtiger Vertreter der ersten Generation der europäischen Free Jazz-Musiker.

Klavierunterricht erhielt Schlippenbach ab dem achten Lebensjahr und studierte nach dem Abitur Komposition an der Hochschule für Musik Köln bei den Komponisten Rudolf Petzold und Bernd Alois Zimmermann. Schon während des Studiums war er Pianist im Jazzquintett von Gunter Hampel und ab 1965 im Ensemble von Manfred Schoof. Mit 28 Jahren gründete er zunächst für einen Kompositionsaufrag auf dem Berliner Jazzfestival das Globe Unity Orchestra, das er bis heute leitet. 1968 organisierte er eines der "Anti-Festivals" in Köln, kurz darauf war er an der Gründung des zunächst im Besitz der Musiker befindlichen Labels Free Music Production beteiligt.

Seit 1970 besteht sein Trio mit Paul Lovens und Evan Parker (zunächst als Quartett mit Peter Kowald bzw. Alan Silva). Er unternahm Tourneen für das Goethe-Institut in Europa, Asien, Australien und den USA, sowie Theaterarbeit mit Sven-Åke Johansson. Im Rundfunk produzierte er für den WDR, für SDR, SWF, Radiotelevisione Italiana, RIAS bzw. das Deutschlandradio Berlin. Zahlreiche Langspielplatten- und CDs erschienen bei MPS, CBS, ECM, ENJA, FMP und Disk Union (siehe erster Weblink).

1988 erfolgte die Gründung des Berliner Contemporary Jazz Orchesters mit dem Ziel, neue Werke zeitgenössischer Jazzkomponisten aufzuführen und auf Tonträger zu produzieren. Weiterhin arbeitete Schlippenbach in Duos mit Sven-Åke Johansson, mit seiner Frau Aki Takase, mit Tony Oxley, mit Sam Rivers und mit Sunny Murray. 1999 erfolgte die Aufnahme des Gesamtwerks von Thelonious Monk mit dem NDR. Im Jahr 2001 fungierte er als Programmberater des Total Music Meetings. Gelegentlich tritt er gemeinsam mit seinem Sohn Vincent alias DJ Illvibe auf.

Er erhielt Schallplattenpreise der Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ) (1980/81) und ist Träger des Kunstpreises der Stadt Berlin 1976 und des Albert-Mangelsdorff-Preises 1994. 2007 erhielt er den SWR-Jazzpreis.

Dieses Album enthält kein Booklet

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