Decade Live Nils Wülker

Cover Decade Live

Album info

Album-Release:
2018

HRA-Release:
27.09.2018

Label: WM Germany

Genre: Jazz

Subgenre: Smooth Jazz

Album including Album cover Booklet (PDF)

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  • 1Conquering the Useless (Live)05:50
  • 2You Cannot Imagine (Live)04:42
  • 3Wanderlust (Live)05:50
  • 4Grow (Live)04:27
  • 5Pull of the Unknown Intro (Live)01:49
  • 6Pull of the Unknown (Live)05:51
  • 7Dawn (Live)06:01
  • 8Today's Gravity (Live)07:45
  • 9Safely Falling (Live)08:42
  • 10Five Arches (Live)03:47
  • 11Season (Live)05:31
  • 12Circles (Live)04:18
  • 13Prism (Live)05:58
  • 14Stripped (Live)07:04
  • Total Runtime01:17:35

Info for Decade Live

Ein Ton. Eine einzige, persönliche Note, besonders der Trompete. Schon erkennt man die Musik von Nils Wülker. Besonders eindeutig, intensiv und mitreißend in den knapp achtzig Minuten dieses Albums. Es passt perfekt, dass „Decade – Live“ sein zehntes Album und ein Konzertalbum ist. „Wann gibt es denn endlich ein Live-Album?“, ist die mit Abstand häufigste Frage, die Nils Wülker nach Konzerten gestellt wurde. Dreizehn Eigenkompositionen blühen auf, entfalten mehr denn je im Moment ihre besondere Kraft und Schönheit. Die Musiker beleben die Vision des Leaders, im Bandsound ebenso wie in ihren fantastischen Soli.

„Live-Alben sind oft ein Anhängsel“, weiß Nils Wülker. „Für mich ist dies aber ein wichtiges und vollwertiges zehntes Album, nicht nur eine Dokumentation, wie das Studiowerk auf der Bühne klingt. Einfach weil dahinter eine für mich wesentliche musikalische Entwicklung steht und die interaktive Live-Seite bisher so eben auch noch nicht auf Album dokumentiert war.“ Nils Wülkers musikalischer Weg wird hier nicht etwa rückschauend illustriert, vielmehr auf den Punkt gebracht – mit Musik von vier verschiedenen Studioalben, live eingespielt an drei Orten auf zwei Deutschland-Touren. Mit einer echten All-Star Band: der Gitarrist Arne Jansen und der Bassist Edward Maclean sind seit fast einem Jahrzehnt in der Band, Pianist und Keyboarder Maik Schott seit der Albumproduktion von „On”, Drummer Simon Gattringer spielt seit gut vier Jahren mit Nils Wülker. Drummer Felix Lehrmann spielt gern mal im Konzert mit, so wie auch Keyboarder Jan Miserre, der hier auch auf einer Nummer in Erscheinung tritt. So deutlich seine Entwicklung war – vom reduzierten, akustischen Sound hin zu immer greifbareren Songs und schließlich zu den eingespielten Hip-Hop-Beats des letzten Albums „On“ – so konsequent klingt hier das Ganze. Natürlich und sehr direkt überträgt sich das hier live auf den Hörer.

So geplant wie es vielleicht klingt, kam das Album allerdings nicht zustande. Bei einer Tour im November 2017 hatte Nils Wülker erstmalig drei der Konzerte professionell mitgeschnitten. „Ich hatte das Gefühl, dass wir an einem guten Punkt sind – die Energie und der Sound waren für uns auf der Bühne ideal. Ich war eigentlich nur neugierig, wie sich die Musik draußen im Saal anhört.“ Die Aufnahmen überraschten ihn selbst und er beschloss, auch die drei Konzerte im darauffolgenden Februar mitzuschneiden. Nun kam Murphy’s Law ins Spiel: Am ersten Abend war der langjährige Tour-Mischer, der die Konzerte aufnehmen sollte, krank. Am zweiten fiel zum ersten Mal in der Bandgeschichte das Mischpult aus. Der Druck auf den dritten und letzten Termin war auch deshalb erhöht, weil hier, in der Zeche Carl in Essen, auch eine Film-Crew vor Ort war. „Wir bekamen kalte Füße und nahmen uns vor, ein paar der Stücke schon beim Soundcheck aufzunehmen. Aber am Ende haben wir davon nichts verwendet. Vor Publikum zu spielen ist eben doch etwas ganz anderes.“ Das hat nicht nur mit der Stimmung im Raum und der direkten Reaktion des Publikums zu tun. „Es bringt nichts, bei dieser Musik auf Nummer Sicher zu gehen. Im Gegenteil. Und auch nach all den Jahren kann ich mich auf mein Lampenfieber verlassen“, gibt der Leader zu. „Fünfzehn Minuten vor dem Auftritt kommt dieses Kribbeln. Was sehr gut ist, weil es mich aus allem was sonst drum herum geschieht herausreißt und die Konzentration auf den Moment erhöht.“

Das Resultat all dieser zielführenden Umwege, die außerdem über den Stadtgarten in Köln und den Jazzclub Nordhausen lenken, ist „Decade – Live“. Es bringt dreizehn Wülker-Stücke aus ebenso vielen Jahren in einen Fluss – kraftvoll, dynamisch, beeindruckend frisch.

Nils Wülker, trumpet, flugelhorn, synthesizer
Arne Jansen, guitars
Maik Schott, keyboards, synthesizer, piano (on tracks 11–12, 14)
Jan Miserre, keyboards, synthesizer (on track 13)
Edward Maclean, electric, upright & MOOG bass
Simon Gattringer, drums (on tracks 1, 2, 7, 8, 9, 10, 14)
Felix Lehrmann, drums, (on tracks 3, 4, 5, 6, 11, 12, 13)
Rob Summerfield, vocals (on tracks 4, 11)

Live-Aufnahmen am 1. November 2017 im Stadtgarten in Köln, am 4. November 2017 im Jazzclub Nordhausen und am 10. Februar 2018 in der Zeche Carl Essen



Nils Wülker
erhielt ab dem siebten Lebensjahr Klavierunterricht, ab dem zehnten Lebensjahr Trompetenunterricht mit klassischer Ausrichtung. 1994 besuchte Nils Wülker für ein Jahr als ASSIST-Stipendiat eine Privatschule in den USA. Dort entdeckt er den Jazz und wurde vom Acid-Jazz und Miles Davis geprägt. Zurück in Deutschland spielte Wülker bald im Landesjugendjazzorchester NRW, mit dem er 1996 und 1998 an zwei Tourneen nach China teilnahm. 1998 studierte er nach dem Abitur an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin, die er 2002 erfolgreich absolvierte. 2005 gründete Nils Wülker sein eigenes Plattenlabel (Ear Treat).

Während des Studiums spielte er im Bundesjazzorchester, vertretungsweise in der RIAS Big Band, ab 2001 im Ensemble seines Hochschuldozenten Nicolai Thärichen ("Thärichens Tentett"), aber auch in der Judy Niemack Group und im Berlin Jazz Orchestra von Jiggs Whigham. Bereits vor dem Ende des Studiums ging er mit seiner eigenen Gruppe ins Studio, um Aufnahmen zu produzieren. Die daraus resultierende CD "High Spirits" ging als die erste Veröffentlichung eines deutschen Jazzmusikers bei Sony Music in die Firmengeschichte ein; als zweites Album erschien "Space Night Vol. 10" bei Sony. Wülker nahm die Veröffentlichung weiterer Platten seiner Band auf seinem eigenen Label vor. In seinem Quintett spielt er mit Jan von Klewitz am Saxophon, Lars Duppler am Piano, Dietmar Fuhr am Bass und Jens Dohle am Schlagzeug. 2010 wurde die Band um den Gitarristen Arne Jansen und Edward Maclean am E-Bass erweitert.

Aufmerksamkeit erregte er auch durch seine auf CD veröffentlichten Kompositionen für das Nachtprogramm "Space Night" des Bayrischen Rundfunks. In seinen Kompositionen vereint er die rhythmischen und harmonischen Finessen des Jazz mit dem melodiösen und groovebetonten Spiel von Funk, Rock und Pop.

Neben der Tätigkeit mit der eigenen Band spielte er auch mit Lee Ritenour, Dave Grusin, Don Grusin, Wolfgang Schmid und William Kennedy als "Hang All Stars" und mit Omara Portuondo, Dominic Miller, Joe Locke, Silje Nergaard, Wolfgang Muthspiel, Ute Lemper und Samy Deluxe, für dessen Album "Dis wo ich herkomm" er 2009 auch den Track "Sprech wie ich sprech" produzierte.

Booklet for Decade Live

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